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Die Mecki-Farm


Mit kleinen Unterbrechungen züchte ich seit etwa 30 Jahren Kaninchen. Anfangs waren es die ganz gewöhnlichen Hauskaninchen, wie man sie in vielen Vorgärten finden kann. Nach und nach kreuzte ich der Form und Größe wegen auch mal Rassekaninchen wie Helle-Großsilber, Graue-Wiener und Mecklenburger-Schecken in schwarz-weiß ein. Bei einer dieser Zukaufsaktionen um die Jahrtausendwende herum konnte ich aus einem Stall Großchinchilla-Kaninchen auswählen. Ich denke, wer einmal 40 ausstellungsreife Großchins auf einen Schlag gesehen hat, wird meinen Entschluss, künftig nur noch reinrassige Kaninchen zu züchten, nachvollziehen können?
So waren es also am Anfang die Großchinchilla-Kaninchen, die in meinen Stall einzogen.
Und weil man ja bekanntlich auf einem Bein nicht stehen kann, habe ich die Mecklenburger-Schecken auch reinrassig gezogen. Erst waren es die schwarz-weißen, und als sich dann die Farben blau- und rot-weiß ebenfalls stabilisiert hatten, kamen diese beiden Rassen ebenfalls hinzu. Mittlerweile habe ich also Großchinchillas und Meckis.
Von den Mecklenburgern haben es mir die rot-weißen am meisten angetan. Und weil man für eine gute Zucht schon einige Häsinnen benötigt, habe ich seit Ende 2014 die schwarz- und blau-weißen Mecklenburger Schecken abgeschafft.

Die rot-weißen Elterntiere stammen von Olaf Märcz und Falko Werner (Rammler), sowie von Olaf Märcz, Kai Stadler und Gisela Stiewe (Häsinnen). Die Nachzucht aus diesen verschiedenen Linien ist vom Gewicht, der Fellfarbe und der Zeichnung her sehr gelungen.

Ich bin keinem Verein angeschlossen, arbeite aber durchaus mit einer handvoll Vereinszüchter zusammen, um einerseits auf dem Laufenden zu bleiben und andererseits diese Verbindungen zu nutzen, um jährlich einige Jungtiere in die Linien mit aufzunehmen.

Ich wohne in Ostwestfalen am Schnittpunkt der Kreise Höxter, Lippe, Holzminden und Hameln-Bad Pyrmont.